Römerkastell Saalburg

Eine weltweit einzigartige Anlage befindet sich bei Bad Homburg. Dort können Besucher im früheren Römerkastell Saalburg einen Eindruck von einer Epoche machen, die nahezu 2.000 Jahre zurückliegt. Kaiser Wilhelm II. ließ die Anlage vor rund 100 Jahren originalgetreu wiederaufbauen. Sie befindet sich nahe des Weltkulturerbes Limes – der antiken Grenze zwischen Römischem Reich und germanischem Gebiet. In der Anlage befindet sich ein archäologisches Museum, das die Besucher in die Antike entführt. Der Rundweg Saalburg führt durch den Wald um die Saalburg und offenbart Sehenswürdigkeiten aus der Römerzeit sowie Rekonstruktionen.

http:www.saalburgmuseum.de


Erkundungstour entlang des Limes

In Bad Ems an der Lahn beginnt der 120 Kilometer lange Limeswanderweg. Er führt entlang der ehemaligen römischen Grenze in den Hintertaunus über Idstein in den Hochtaunus. Zum Teil zieht sich der obergermanisch-raetische Limes noch sichtbar durch den Taunus. Die Antike lässt sich aber nicht nur zu Fuß erleben, es gibt auch einen Limes-Radweg. Auf der rund 135 Kilometer langen Strecke entlang der antiken Grenze liegen viele Sehenswürdigkeiten aus der Römerzeit. Sie führt über den Kleinen Feldberg, die Saalburg, die Kapersburg bis nach Butzbach.

http.//www.limesstrasse.de

 

Burgen und Schlösser

Der Taunus hat nicht nur landschaftlich viel zu bieten, es gibt auch eine Vielzahl an mittelalterlichen Burgen, Schlössern und Ruinen zu bestaunen. Nicht weit vom Gasthaus Rudolph in Liederbach entfernt befinden sich die Burgruinen Falkenstein und Königstein. Von der Ruine Falkenstein lassen sich Frankfurt und andere Teile des Rhein-Main-Gebiets gut überblicken. Als Ausflugsziel bieten sich ebenso die Burgen Eppstein, Altweilnau und Kronberg an. Die Besucher können sich dort in Museen über die Geschichte der Taunusstädte informieren.

Eine der schönsten Burgruinen im Taunus ist aber zweifelsohne die Burg Hohenstein bei Bad Schwalbach. In der großen Anlage lädt ein Hotel die Besucher zum Verweilen ein. Landschaftlich sehr reizvoll gelegen ist die Burgruine Oberreifenberg. Der gleichnamige Ort befindet sich direkt am Fuße des Großen Feldbergs und ist das höchstgelegene Dorf im Taunus. Auch mit Schlössern kann der Taunus aufwarten: So befinden sich zum Beispiel in Bad Homburg das landgräfliche Schloss mit weitläufigem Park und in Idstein das im Renaissancestil erbaute Residenz-Schloss.

Links mit Informationen zu Burgen und Schlössern im Taunus

Burg Falkenstein und Königstein: http://www.koenigstein.de
Burg Kronberg: http://www.burgkronberg.de/
Burg Eppstein: http://www.eppstein.de/
Burg Altenweilnau: http://www.altweilnau.de/
Burg Hohenstein: http://www.burghohenstein-hessen.de/
Burg Oberreifenberg: http://www.schmitten.de/
Schlösser: http://www.schloesser-hessen.de/

Sport aktiv im Taunus

Nicht nur Wanderer und Radfahrer kommen im Taunus auf ihre Kosten. Auf geübte Kletterer wartet zum Beispiel an den Eschbacher Klippen eine wahre Herausforderung. Die rund 17 Meter hohen, aus Quarz bestehenden Felsen befinden sich in Eschbach bei Usingen. Das geologische Highlight zieht auch viele Tagesausflügler an.
Tierisches Vergnügen verspricht das in Usingen angebotene Lama-Trekking. Hoch hinaus kommen Besucher im Hochseilgarten unterhalb des Großen Feldberg. Wer lieber auf dem Boden bleibt, kann sich aufs Fahrrad schwingen und den insgesamt knapp 50 Kilometer langen Weiltagweg im Naturpark Hochtaunus erkunden. Dieser führt unterhalb des Großen Feldbergs über Schmitten, Weilmünster bis an die Lahn bei Weilburg. Der Radweg ist allerdings nur für sichere Radler geeignet, da er zum Teil recht steile Abfahrten beinhaltet.

Eschbacher Klippen: http://www.usingen.de
http://www.goldenergrund.org/portal/pgg_ausf_eschbacher_klippen.htm
Lama-Trekking: http://www.lama-llamera.de/
Hochseilgarten: http://www.taunustours.de
Weiltagweg: http://www.naturpark-hochtaunus.de/

Alter und neuer Kurpark Bad Soden

Vom Gasthaus Rudolph ist es nicht weit zum Alten und Neuen Kurpark in Bad Soden. In der weitläufigen Anlage des Alten Kurparks erwarten die Besucher uralte Bäume, Blumen so weit das Auge reicht und gemütliche Gehwege. Der Park wurde Anfang des 19. Jahrhunderts im englischen Stil angelegt. Zu sehen gibt es zudem das Paulinenschlösschen und die Parkvilla. Gleich drei Quellen sind im Alten Kurpark zugänglich. In Bad Soden selbst gibt es mehr als 30 Mineral- und Thermalquellen. Der Neue Kurpark ist größer als der Alte, allerdings existieren dort keine Kur- und Quellanlagen. Dennoch lädt der Neue Kurpark ebenfalls zu erholsamen Spaziergängen ein.

Link mit Informationen Kurpark: http://www.bad-soden.de